Geißlers Lupe

Kommt nicht ganz unverhofft: Weihnachten kündigt sich an

(Kolumne) „Alle Jahre wieder“ – so tönt es schon bald wieder aus den Lautsprechern. Noch ist es nicht so weit, und doch liegt es schon in der Luft: Weihnachten naht. Beim Bummeln durch die Stadt, im Supermarkt oder in den Geschäften begegnen uns Nikoläuse, Engelchen und Lebkuchenberge. Die stille Zeit kündigt sich an – und mit ihr der alljährliche Trubel.

Hektik statt Stille
Für viele ist die Adventszeit weniger besinnlich als vielmehr hektisch: Geschenke müssen gefunden, Plätzchen gebacken und das Festessen geplant werden. Wieder das Gleiche wie jedes Jahr – oder wagen wir etwas Neues? Während wir uns durch Listen und Ideen arbeiten, merken wir plötzlich: Weihnachten steht schon vor der Tür. Wie immer kam es schneller als gedacht.

Ein Moment der Ruhe
Inmitten dieses Trubels gibt es für manche einen besonderen Rückzugsort: den Moment mit einer Cigarre. Wer sie bewusst auswählt, sie in Ruhe entzündet und sich zurücklehnt, spürt die wahre Bedeutung der „stillen Nacht“. Das Knistern des Feuerzeugs klingt wie eine kleine Festglocke und das Glühen der Cigarre symbolisiert Licht und Wärme.

Genuss als Besinnung
Mit dem ersten Rauch steigt nicht nur ein Duft auf, sondern auch ein Gefühl von Zeitlosigkeit. Seit Jahrhunderten verbinden Menschen Feuer mit Besinnung und Gemeinschaft. Vielleicht ist genau das der Grund, warum die Cigarre so gut zu Weihnachten passt. Sie schenkt Ruhe, Genuss und einen Moment echter Einkehr – fernab von Geschenkejagd und Lichterflut.

Ein Geschenk an sich selbst
Und so liegt es nahe, sich zum Fest eine besondere Cigarre zu gönnen – oder gleich mehrere. Denn zwischen süßen Leckereien, Kerzenschein und einem Glas gutem Geist ist sie der stille Luxus, der Weihnachten vollendet. Ich für mich habe das schon mal geklärt und die süßen Leckereien passen so gut dazu.