Jubiläumsmesse ‚Mary Jane‘ toppt 2026 Besuch-/Ausstellerzahlen

B2B und B2C plus Festivalprogramm in Berlin

(red/sp) Die Cannabis-Messe ‚Mary Jane‘ ist am 14. Juni in Berlin nach vier Messetagen mit einem neuen Besucher- und Ausstellerrekord zu Ende gegangen. Rund 75.000 Menschen kamen auf das Gelände unter dem Funkturm, um sich bei etwa 700 Ausstellern aus aller Welt über aktuelle Entwicklungen der Branche zu informieren. Auf rund 87.000 Quadratmetern standen dabei vor allem medizinisches Cannabis, Edibles und Vaporizer im Fokus. Parallel zur Fachausstellung wurde das zehnjährige Bestehen der Messe mit einem Festivalprogramm gefeiert.

Cannabis im Mainstream
Die Veranstalterin und Mitgründerin Nhung Nguyen betonte die gewachsene gesellschaftliche Bedeutung der Messe. Der große Zuspruch zeige, dass Cannabis längst kein Randthema mehr sei. Das Publikum war vielfältig und hat die Veranstaltung in entspannter Atmosphäre genossen, so Nguyen.

Wachstum in allen Bereichen
Anlässlich des Jubiläums wurde das Messekonzept weiter ausgebaut. So wurde eine zusätzliche Halle geöffnet, das Festivalgelände vergrößert und der B2B-Tag international ausgerichtet. Unternehmen aus zahlreichen Ländern nutzten die Plattform, um Kontakte zu knüpfen und Kooperationen einzugehen. Laut den Veranstaltern kamen rund 70 Prozent der Aussteller aus dem Ausland. Besonders stark vertreten waren Unternehmen aus den USA und Spanien.

Fachprogramm und politische Debatte
Neben der Produktpräsentation rückten auch politische und wissenschaftliche Fragen in den Mittelpunkt. In der Conference Hall diskutierten Experten aus den Bereichen Medizin, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über die Folgen der Teillegalisierung in Deutschland und die Entwicklung des europäischen Marktes.

Prominente Gäste und Preisträger
Die Messe zog auch abseits der Fachdebatten zahlreiche bekannte Persönlichkeiten an. Höhepunkt war die Verleihung des ‚Mary Jane Awards 2026‘ an den ehemaligen Boxweltmeister Mike Tyson. Er reiht sich in die Liste früherer Preisträger wie Karl Lauterbach und Stefan Raab ein. Die Auszeichnung unterstreicht die globale Entwicklung der Cannabis-Kultur.