Eisenach im Pfeifen-Rausch / Ulli Möllemann traf Geißler-Friends
Mit Vauen durch die Pfeifenwelt – ein echter Möllemann-Abend
(pm/sp) Am 17. Juni 2026 war Ullrich Möllmann (Repäsentant Vauen) zu Gast im ‚Zigarrenkombinat in Eisenach‘. Im Mittelpunkt des Abends stand die Marke ‚Vauen‘, und die Gäste erhielten einen umfassenden Einblick in die Herstellung der Pfeifen. Dabei wurde der gesamte Materialprozess erläutert: von der Herkunft und Ernte der Holz-Wurzel über die charakteristische Maserung bis hin zur Einordnung in Qualitätsstufen.
Präzision in Handarbeit
Der Fertigungsprozess wurde anhand vorbereiteter Holzrohlinge demonstriert. Die Pfeifen entstehen in mehreren Arbeitsschritten, die bis heute in Nürnberg in traditioneller Handarbeit ausgeführt werden. Dabei wurde besonders das präzise Schleifen hervorgehoben, das überwiegend von Facharbeitern übernommen wird, sowie die anschließende Behandlung durch Beizen und die Kriterien zur Bewertung der Oberflächenqualität.

Tabak, Technik und Praxis
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Herkunft und Verarbeitung von Tabaken, der Mischung verschiedener Blends sowie deren Aromatisierung. Im praktischen Teil erhielten alle Teilnehmer eine Pfeife samt Zubehör, um das Stopfen in drei Schritten selbst zu erlernen. Dabei wurden gängige Mythen aufgegriffen und in ihren historischen Kontext eingeordnet, während auch die Entwicklung moderner Techniken thematisiert wurde. Ebenso wurde die Verarbeitung von Flake-Tabaken erläutert.
Fachwissen mit Praxisbezug und hoher Vermittlungstiefe
Der Abend veranschaulichte die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischer Anwendung in der Pfeifenkultur. Auch für erfahrene Raucher bot das Seminar mit Ullrich Möllmann neue Perspektiven und aktuelle Erkenntnisse zur Weiterentwicklung von Techniken und Materialien. Der Abend unterstrich den hohen Informations- und Erlebniswert von Fachveranstaltungen dieser Art. Unabhängig vom Erfahrungsstand bot der Abend eine verständliche und zugleich unterhaltsame Einführung in die Welt der Pfeife und machte deutlich, dass Tradition und moderne Entwicklungen sich nicht ausschließen.
