‚Rosewood Whiskey‘ schreibt amerikanische Whiskeygeschichte weiter

Historische Marke kehrt mit vier authentischen Straight Whiskeys zurück

(pm/sp) Mit ‚Rosewood‘ lebt ein Stück amerikanischer Spirituosengeschichte wieder auf. Die Range aus authentischen Kentucky Straight Whiskeys kombiniert Rezepturen der Prä-Prohibitions-Marke mit persönlicher Fassauswahl und einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Ab sofort sind die ersten vier Abfüllungen über Kirsch Import im europäischen Fachhandel erhältlich.

Whiskeymarke mit bewegter Geschichte
Die Wurzeln des ‚Rosewood‘ reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, als Louisville (Kentucky) zu einem der wichtigsten Zentren der amerikanischen Whiskeyproduktion aufstieg. Bereits vor der Prohibition wurde der ‚Rosewood‘-Bourbon als eigene Marke eines bekannten Whiskeyunternehmens vertrieben. Mit dem landesweiten Alkoholverbot ab 1920 verschwand die Marke zunächst vom Markt. Nach dem Ende der Prohibition erlebte ‚Rosewood‘ in den 1930er- und 1940er-Jahren eine erste Renaissance. Die ‚General Distillers Corporation‘ unter der Leitung von Walter L. Borgerding brachte den ‚Rosewood Kentucky Straight Bourbon Whiskey‘ am historischen Standort der ‚Mellwood Distillery‘ in Louisville zurück. In den 1960er-Jahren folgte ein weiteres, kurzes Kapitel unter dem Namen ‚Rosewood’s Very Rare VR Bourbon‘. 1994 schaffte es die Marke sogar auf die Kinoleinwand: Eine ‚Rosewood‘-Flasche im Stil der 1930er-Jahre spielt im Oscar-nominierten Filmklassiker ‚Die Verurteilten‘ eine entscheidende Rolle.

Von Bourbon-Liebhabern für Bourbon-Liebhaber
Mehr als drei Jahrzehnte später beginnt für ‚Rosewood‘ ein neues Kapitel. Den Anstoß gab ein Treffen zwischen Josh Clarke, der aus dem Süden Indianas stammt, und Sebastian Jäger, Mitgründer des unabhängigen Abfüllers ‚Wu Dram Clan‘. Die beiden lernten sich 2025 in Straßburg kennen und entdeckten ihre gemeinsame Begeisterung für die Geschichte und Vielfalt amerikanischer Whiskeys. Gemeinsam mit Christoph Kirsch, Geschäftsführer des Spirituosenimporteurs Kirsch Import, begannen sie, die historische Marke wiederzubeleben. Anfang 2026 wählten sie dafür in Bardstown (Kentucky) bei traditionsreichen Whiskeyproduzenten persönlich 50 gereifte Fässer aus. Das Ergebnis ist eine Range, die unter dem Leitgedanken „Pre-prohibition spirit, modern character“ verschiedene Epochen amerikanischer Whiskeygeschichte aufgreift. Dabei steht nicht allein die historische Marke im Mittelpunkt. ‚Rosewood‘ soll vor allem durch die Qualität der Whiskeys und eine faire Preisgestaltung überzeugen. Mit klassischen Getreiderezepturen, mindestens vier bis sieben Jahren Reifezeit und klaren Altersangaben richtet sich das in Small Batches in fünf Fässern abgefüllte Portfolio sowohl an erfahrene Bourbon-Fans als auch an neugierige Einsteiger. „Wir erheben nicht den Anspruch, den teuersten oder seltensten Bourbon der Welt zu verkaufen. Unsere Mission ist ganz einfach: Wir wollen den besten Whiskey in unserer Preisklasse anbieten“, erklärt Mitgründer Josh Clarke. „Durch die Partnerschaft mit Kirsch Import stellen wir sicher, dass Bars, Restaurants und Fachhändler in Europa authentischen Kentucky Straight Whiskey mit ehrlichen Altersangaben und klassischen Rezepturen erhalten, der für seinen Preis mehr bietet, als man erwarten würde.“

Amerikanische Whiskeygeschichte in vier Abfüllungen
Jede der vier Abfüllungen aus dem ‚Rosewood‘-Portfolio repräsentiert ein prägendes Kapitel der amerikanischen Whiskeygeschichte. Den Anfang macht der ‚Rosewood Kentucky Straight Rye Whiskey‘, der an die frühen Traditionen amerikanischer Whiskeyherstellung erinnert. Seine klassische Rezeptur aus 95 Prozent Roggen und fünf Prozent gemälzter Gerste sorgt nach mindestens sechs Jahren Reifung für ein vielschichtiges Profil mit floralen und kräuterartigen Aromen sowie ausgeprägter Roggenwürze. Er eignet sich sowohl für den Purgenuss als auch für klassische Whiskey-Cocktails. Der ‚Rosewood Kentucky Straight Bourbon Whiskey‘ repräsentiert den traditionellen Bourbon-Stil Kentuckys. Seine Mashbill besteht aus 78 Prozent Mais, 13 Prozent Roggen und neun Prozent gemälzter Gerste. Mindestens sieben Jahre Fassreifung verleihen ihm intensive Noten von Karamell, süßer Cola und gerösteter Eiche, ergänzt von feinen Anklängen an Minze und Anis. Mit dem ‚Rosewood Kentucky Straight Wheated Bourbon Whiskey‘ widmet sich die Marke einer weicheren Spielart des amerikanischen Klassikers. Statt Roggen kommt hier Weizen als zweite Getreidesorte zum Einsatz – eine Rezeptur, die insbesondere nach der Prohibition an Bedeutung gewann. Nach mindestens vier Jahren Reifung entfaltet der zugängliche, samtige Bourbon Aromen von süßem Gebäck, Puderzucker, Karamell und cremiger Vanille. Liebhaber kräftigerer Bourbons greifen zum ‚Rosewood Kentucky Straight Bourbon Whiskey 107 Proof‘. Er reift in besonders stark ausgebrannten Eichenfässern mit sogenanntem ‚Alligator Char‘. Das Ergebnis ist ein vollmundiger Whiskey mit intensiven Noten von süßer Cola, dunkler Schokolade und gerösteter Eiche. Zum europäischen Marktstart erscheint die mindestens sieben Jahre gereifte Abfüllung als Single Barrel mit lediglich 217 Flaschen. Anschließend soll der ‚Rosewood Kentucky Straight Bourbon Whiskey 107 Proof‘ als Small-Batch-Abfüllung fortgeführt werden.

Product Facts
‚Rosewood Kentucky Straight Rye Whiskey‘
Inhalt: 0,7 l
Alkoholgehalt: 45 % Vol.
UVP: 39,90 Euro

‚Rosewood Kentucky Straight Bourbon Whiskey‘
Inhalt: 0,7 l
Alkoholgehalt: 45 % Vol.
UVP: 39,90 Euro

‚Rosewood Kentucky Straight Wheated Bourbon Whiskey‘
Inhalt: 0,7 l
Alkoholgehalt: 45 % Vol.
UVP: 39,90 Euro

‚Rosewood Kentucky Straight Bourbon Whiskey 107 Proof‘
Inhalt: 0,7 l
Alkoholgehalt: 53,5 % Vol.
UVP: 69,90 Euro

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