Jetzt erst recht – mein Motto für 2026
Die Januar-Kolumne von Mike Aßmann
(Kolumne) Machen wir uns nichts vor: auch 2026 wird kein ruhiges Jahr. Es wird Turbulenzen geben – im Leben, im Geschäft, im Inneren. Zeiten, in denen sich alles verdichtet. Entscheidungen kommen schneller, als wir sie gerne hätten. Momente, in denen wir uns fragen, ob das alles gerade nicht ein bisschen zu viel ist. Aber genau deshalb sage ich: Jetzt erst recht. Nicht, weil alles leicht wird. Sondern weil alles handelbar bleibt – wenn wir uns auf das Wesentliche konzentrieren und die Verantwortung komplett übernehmen. In den letzten Jahren habe ich gelernt: Je unruhiger die Welt wird, desto klarer muss unser Fokus sein. Nicht mehr, sondern weniger. Nicht lauter, sondern ehrlicher. Für mich gibt es drei Bereiche, auf die es 2026 wirklich ankommt:
Ich selbst
Alles beginnt bei mir. Bei meiner Energie, meiner Gesundheit, meinem Mindset. Wenn ich nicht gut für mich sorge, kann ich weder ein Unternehmen führen noch für andere da sein. Selbstfürsorge ist kein Luxus – sie ist Verantwortung. Gerade dann, wenn viel von uns erwartet wird.
Mein Job, mein Unternehmen
Arbeit ist mehr als Leistung. Sie ist Ausdruck dessen, wofür wir stehen. 2026 wird es wichtig sein, unternehmerisch klar zu bleiben, Prioritäten zu setzen und mutige Entscheidungen zu treffen. Nicht alles mitzumachen. Nicht jedem Trend hinterherzulaufen. Sondern konsequent an dem zu arbeiten, was Sinn ergibt – wirtschaftlich und menschlich.
Die Menschen, die mir wichtig sind
Im Privaten sind es die Beziehungen, die tragen: Meine Familie. Meine Partnerin – mit ihren zwei wundervoll bekloppten Kindern. Freunde, Wegbegleiter, Herzensmenschen. Im beruflichen Umfeld sind es unsere Kunden, Geschäftspartner, Lieferanten – und all jene Menschen, die mich inspirieren, fordern und wachsen lassen. Beziehungen sind kein Beiwerk. Sie sind das Fundament für Stabilität, Vertrauen und Lebensfreude.
Und alles andere?
Zu allem anderen heißt es auch 2026 wieder: Nein. Nein zu Ablenkung. Nein zu Erwartungen, die nicht zu mir passen. Nein zu Projekten, Gesprächen und Verpflichtungen, die Energie kosten, ohne Sinn zu stiften. Ein klares Nein ist oft der größte Akt von Selbstachtung. 2026 wird kein Jahr des Abwartens. Es wird ein Jahr des bewussten Handelns. Mit Fokus. Mit Haltung. Mit Menschlichkeit. Jetzt erst recht.
Ihr
Mike Aßmann
Unternehmer, Foodhunter und Coach
https://www.gourmet-manufactory.com
