Dannemann kämpft gemeinsam mit dem BdZ gegen Steuerpläne / Austausch mit Politik
Bundestagsabgeordneter Dr. Oliver Vogt informiert sich vor Ort über die Sorgen der Branche
(red/sp) Der Tabakwarenhersteller Dannemann aus Lübbecke hat gemeinsam mit der Geschäftsführung, dem Betriebsrat und dem Bundesverband der Zigarrenindustrie (BdZ) das Gespräch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Oliver Vogt gesucht. Im Mittelpunkt standen die geplante Erhöhung der Tabaksteuer auf Cigarren und Cigarillos sowie deren mögliche Folgen für Unternehmen und Beschäftigung im Mühlenkreis.
400 Arbeitsplätze am Standort
Dannemann beschäftigt alleine in Lübbecke rund 400 Menschen und ist damit ein wichtiger Faktor für die regionale Wirtschaft. Gleichzeitig sieht sich die Cigarrenbranche durch die zusätzlichen Kosten und bürokratischen Anforderungen des verpflichtenden Track-and-Trace-Systems belastet.

Branche sieht Wettbewerbsfähigkeit gefährdet
Nach Einschätzung des Unternehmens und des BdZ würde die geplante Erhöhung der Tabaksteuer auf Cigarren und Cigarillos die Branche zusätzlich erheblich belasten. Der Verband bezeichnet die vorgesehene Erhöhung als unverhältnismäßig und fordert Nachbesserungen an den Plänen des Bundesfinanzministeriums. Im Austausch mit Vogt wurde laut den Beteiligten deutlich, dass die Auswirkungen auf Unternehmen und Beschäftigte stärker berücksichtigt werden sollen. Der BdZ dankte dem Abgeordneten für das Gespräch und seine Unterstützung bei der Diskussion um die künftige Tabaksteuer.
Petition online unterstützen
Parallel dazu läuft seit dem 26. August eine offene Petition gegen die geplante Steuererhöhung. Unter dem Titel ‚Die unverhältnismäßige Erhöhung der Tabaksteuer auf Zigarren und Zigarillos abwenden‘ richtet sie sich an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags. Die Petition kann online unterstützt werden.
