Pod-System statt klassischer Einweg-Vape – wie geht das?

Funktionen modularer Vape-Systeme erklärt

(Gastbeitrag) Einweg-Vape, nachfüllbarer Tank oder doch ein Pod? Wer sich für E-Zigaretten interessiert, der trifft mittlerweile auf unterschiedliche Bauweisen. Bei manchen Produkten landet nach dem letzten Zug fast das ganze Produkt im Müll, bei anderen werden Liquid und Verschleißteile separat ersetzt. Das ‚Al Fakher 50K Hypermax Prime‘ gehört zu den Systemen, bei denen nicht jedes Mal ein komplett neues Gerät benötigt wird. Der Akku wird wieder geladen, verbraucht werden dagegen nur Liquid-Pods und Coil. Was zunächst etwas kompliziert klingt, ist im Aufbau recht schnell erklärt.

Aufbau des ‚Al Fakher 50K Hypermax Prime‘
Das Basisgerät arbeitet mit einem wiederaufladbaren Akku mit einer Kapazität von 1.000 mAh, geladen wird es über USB‑C. Hinzu kommen ein LED-Display und die austauschbaren Komponenten für das Liquid und dessen Verdampfung. Ein Pod-Set besteht aus zwei vorgefüllten Liquid-Containern mit jeweils 10 ml Inhalt sowie einem passenden Coil-Modul. Die ‚Al Fakher 50K Hypermax Prime Pods‘ werden nach dem Verbrauch ausgetauscht, der Akku kann dagegen weiter genutzt und erneut geladen werden. Das unterscheidet den Aufbau von einer klassischen Einweg-E-Zigarette, bei der nach dem Verbrauch des Liquids das komplette Gerät entsorgt wird. Gleichzeitig handelt es sich nicht um ein offenes System, bei dem Nutzer Liquid selbst in einen Tank füllen.

Darum sagt die Angabe der Zugzahl wenig
Laut Anbieter ist das System auf bis zu 50.000 Züge ausgelegt. Als feste Angabe sollte man dies allerdings nicht verstehen. Wie viele Züge tatsächlich möglich sind, hängt vom individuellen Zugverhalten und der Nutzung ab. Ein langer Zug verbraucht mehr Liquid als ein kurzer. Deshalb lässt sich aus einer solchen Herstellerangabe nicht ableiten, wie lange ein Pod-Set ausreicht. Interessanter für einen Vergleich sind deshalb Angaben, die sich eindeutig beziffern lassen. Dazu gehören beispielsweise die Akkukapazität und die enthaltene Menge an Liquid.

Display und wechselbare Komponenten gehören zum Konzept
Das ‚Al Fakher 50K Hypermax Prime‘ verfügt über ein LED-Display, auf dem unter anderem der Akku- und Liquidstatus angezeigt werden. Gerade bei einem wiederaufladbaren Gerät ist die Akkuanzeige praktisch, weil man so erkennen kann, wann die nächste Ladung ansteht. Das System ist so ausgelegt, dass der erzeugte Dampf direkt in die Lunge inhaliert wird im Unterschied zur Zugtechnik, bei dem der Dampf zunächst in den Mund gezogen wird. Beim Nachkauf der Pod-Sets sollte man auf die genaue Produktbezeichnung achten und nicht davon ausgehen, dass Pods verschiedener Geräteserien automatisch miteinander funktionieren.

Beim Akku lohnt sich ein bisschen Aufmerksamkeit
Der Akku bleibt im Gerät und wird immer wieder geladen. Entsprechend sollte man gelegentlich darauf achten, ob am Gehäuse oder Akku etwas ungewöhnlich aussieht. Ein beschädigtes Gerät einfach weiterzuverwenden, ist keine gute Idee. Das Bundesamt für Materialforschung und -prüfung rät bei Lithium-Ionen-Akkus unter anderem dazu, die vorgesehenen Ladegeräte zu verwenden und beschädigte Akkus nicht weiter zu benutzen. Auch der Ablageort ist nicht ganz egal. Im Sommer kann es beispielsweise im geschlossenen Auto sehr heiß werden. Ein akkubetriebenes Gerät dort stundenlang liegen zu lassen, sollte man vermeiden. Gleiches gilt für Plätze, an denen es leicht herunterfallen oder gequetscht werden könnte. Das ‚Al Fakher 50K Hypermax Prime‘ liegt damit irgendwo zwischen Einweg-Vape und offenem System. Man füllt kein Liquid selbst nach, entsorgt nach dessen Verbrauch aber auch nicht das gesamte Gerät. Akku und Basis bleiben, Pod und Coil werden ersetzt. Bei der beworbenen Zahl von bis zu 50.000 Zügen sollte man trotzdem im Hinterkopf behalten, dass die tatsächliche Reichweite vom eigenen Nutzungsverhalten abhängt.