Mark Kuster berichtet zur aktuellen Situation in Cuba

Aktivitäten von Camaquito in Cuba gestoppt

(MK) Auch in Cuba steigt die Zahl der Infizierten täglich. Gemäß den cubanischen Behörden werden aktuell 1235 infizierte Personen sowie 43 Todesfälle verzeichnet. Der Höhepunkt der Infektionen soll in der ersten Mai-Hälfte erreicht werden. Dies hat zur Folge, dass im Moment auch alle Aktivitäten von Camaquito in Cuba gestoppt sind. Das bedeutet aber nicht, dass unsere Projektpartner auf „Zwangsurlaub“ sind. Wir sind in ständigem Austausch und nutzen diese Zeit, um die administrativen Aufgaben zu professionalisieren.

Camaquito übernimmt in Cuba eine Vorreiterrolle indem wir allen unseren Projektpartnern ein „Home-Office“ zur Verfügung stellen. Auch in Cuba ist der Wunsch groß, in absehbarer Zeit wieder zur Normalität zurückkehren zu können und die wichtigen Aktivitäten für unsere Kinder fortzusetzen.

In Europa stellen wir leider bereits jetzt einen Spendenrückgang fest, welcher aufgrund der aktuellen Situation zu erwarten war. Wir hoffen, dass sich dies gegen Ende Jahr und im Jahr 2021 wieder normalisieren wird. Dank einer langjährigen, guten Finanzplanung können wir Ihnen erfreulicherweise mitteilen, dass unsere Liquidität für die nächsten Monate gesichert ist und somit alle geplanten sportlichen und soziokulturellen Aktivitäten umgesetzt werden können. Was die neuen geplanten Projekte für dieses Jahr betrifft, so müssen wir einige von ihnen auf das nächste Jahr verschieben. Aber: „Verschoben ist nicht aufgehoben.” Natürlich immer vorausgesetzt, dass sich die Spendeneinnahmen wieder normalisieren – umso mehr freuen wir uns auf Ihre Unterstützung!

Grüße aus Cuba

Wir möchten Ihnen künftig unsere cubanischen Projektpartner vorstellen. Es ist uns wichtig, dass auch Sie sich von ihnen ein Bild machen können. Vorerst grüßen die Projektpartner Sie aus dem Home-Office. Und ihr Deutsch ist gar nicht so schlecht… Schauen Sie sich das Video hier an.

Herzlichst,
Ihr
Mark Kuster