Christie’s versteigert Whiskeys aus der Zeit vor der Prohibition

Abfüllungen, die ihren Preis haben

(ro/sp) Die Jahre zwischen 1920 bis 1933 gilt in den USA als die Zeit der Prohibition. Durch den 18. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten war die Herstellung, der Transport und der Verkauf von Alkohol landesweit verboten. Dies hatte natürlich zur Folge, dass die Whiskey-Brennereien in den USA schließen mussten. Die US-amerikanische Whiskey-Industrie brauchte sehr lange, um sich von den Nachwirkungen der Prohibition zu erholen. Erst zum Ende des letzten Jahrhunderts stiegen die Verkaufszahlen wieder annähernd auf die der Zeit vor der Prohibition.

Manche der alten Marken wurden in den letzten Jahren wieder aktiviert. Und oft soll hier auch noch die alte Mash Bill, also die Zusammensetzung der verschiedenen Getreidesorten, zugrunde liegen. Wer wissen möchte, wie denn Whiskey aus der Zeit vor der Prohibition schmeckt, dem bietet das Auktionshaus Christie’s eine wohl einmalige Gelegenheit. In New York kommt am 7. Dezember eine Sammlung solcher alter Abfüllungen zur Versteigerung. Günstig würde dieses Abenteuer allerdings nicht werden. Die Preise, die das Auktionshaus erwartet, bewegen sich fast durchgängig im mittleren vierstelligen Bereich, und zwar pro Flasche.

Teilen Sie diesen Beitrag: